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Fatboy Slim - Palookaville

Fatboy Slim - Palookaville
Skint/Sony Music
Format: CD

Vier Jahre hat sich Norman Cook aka Fatboy Slim Zeit gelassen, um den Nachfolger zum äußerst erfolgreichen "Halfway Between The Gutter And The Stars" fertigzustellen - und was sich in der Zwischenzeit bereits andeutete, hat er nun in die Realität umgesetzt: Weniger Sample-Frickeleien, mehr Band-Sound. Cook hat seine alte Liebe zur Band-Umgebung, zur gegenseitigen Inspiration wiederentdeckt, allerdings ist diese Rückkehr zu alten Werten mit dem neuen Album "Palookaville" eher bescheiden ausgefallen - nett formuliert. Die Single "Slash Dot Dash" soll anscheinend die ganze Internet-Hysterie auf's Korn nehmen, bläst allerdings genauso viel heiße Luft in den Äther wie es damals der ganze Dot-Com-Hype vorgemacht hat und der Song kommt somit Jahre zu spät - wenn er denn als kleine Anspielung auf dieses Thema gedacht war. Auch die übrigen Songs können nicht wirklich überzeugen - da hilft es auch nichts, wenn er sich Freunde wie Damon Albarn von Blur ("Put It Back Together") oder Lateef ("Wonderful Night") einlud, um Gesangs-Parts zu übernehmen. Eine Sound-Auffrischung hat dies sicherlich nicht bewirkt. Manchmal fühlt man sich an alte Fatboy Slim-Zeiten mit einigen wenigen Samples erinnert, doch es will nichts mehr so richtig zucken im Tanzbein. Doch den ganz dicken Brocken hat sich Cook für den letzten Song des Albums aufgehoben: Eine "The Joker"-Coverversion mit Bootsy Collins. Eine schlimme, langweilige und überhaupt mehr als überflüssige Version. Das braucht kein Mensch. Alleine schon deswegen ist "Palookaville" eine ganz schwache Leistung. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.


-Stefan Lund-



 
 
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