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Tonträger-Review
 
Dolorean - Violence In The Snowy Fields

Dolorean - Violence In The Snowy Fields
Yep Roc/Cargo
Format: CD

Die Jayhawks, The Band, Crosby, Stills, Nash und vor allem Young sind sicher wichtige Bezugspunkte für Al James aus Portland, Oregon, dem Kopf hinter Dolorean. Zumindest bei der einen Hälfte der Songs des vorliegenden, dritten Albums der Formation. Diese Midtempo-Songs huldigen dem Country-Rock der 70er Jahre und leben zu einem Gutteil von den an die genannten Vorbilder gemahnenden Gesangssätzen. In der anderen Hälfte des Albums lässt James seine musikalische Wurzeln als Soloperformer durchscheinen. Stilistisch sind diese Nummern irgendwo zwischen Folkpop und Slowcore angesiedelt und haben eher B-Seiten-Charakter. Hier sind Bezüge eher bei Townes Van Zandt und Schülern zu finden und wesentlich subtiler ausgeprägt als beim erstgenannten Typus.

Alles in allem ist das Album sehr hübsch gemacht, streckenweise fast zu hübsch. Allzu gefällig ist mancher Streichersatz geraten und mit Keyboards und Vibraphon wird hier und da ziemlich dick aufgetragen und auch die Texte gleiten verschiedentlich ins schmalzig-pathetische ab. Etwa wenn der Protagonist seiner Geliebten im Refrain vorschlägt, doch zum gleichen Zeitpunkt zu sterben, um niemals von einander getrennt sein zu müssen. Oder beim Eröffner "The Search", einer Variation auf das Lied von der Weisheit Gottes aus dem Buche Hiob. Dennoch ist "Violence In The Snowy Fields" eindeutig kein Mainstream-Album geworden - allerdings merkt man das nicht gleich.



-Dirk Ducar-



 
 
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