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Tonträger-Review
 
Lana Lane - Lady Macbeth

Lana Lane - Lady Macbeth
Frontiers/Soulfood
Format: CD

Lady Macbeth aus Shakespeares so blutiger wie gruseliger Tragödie ist eine der schlimmeren Furien der Dramenliteratur, die ihren Gatten aus eigenem unstillbaren Ehrgeiz zum Morden treibt und zumindest davon spricht, selbst ein eigenes Kind zu töten, wenn ein Schwur es von ihr verlangen würde. Die Lady der US-Sängerin Lana Lane erzählt diese - nun natürlich plötzlich ganz anders daherkommende - Geschichte aus ihrer eigenen Perspektive, untermalt von dem symphonischen, dezent angeproggten, bisweilen zugegeben auch angekitschten Hardrock, für den Mrs. Lane seit über zehn Jahren und durch an die 20 Veröffentlichungen bekannt ist. Überdies erspart der Kunstgriff mit der Erzählperspektive der Welt die 211. Rockoper (von Giuseppe Verdi existiert ja durchaus schon eine Oper zur schottischen Lady) und den Etat für 21 Gastsänger...

Neben den üblichen LL-Verdächtigen wie Keyboarder und Produzent Erik Norlander, Gitarrist Neil Citron, Mark McCrite (guit, voc) und Don Schiff (stick) hört man hier auch den Bassisten und Cellisten Kristoffer Gildenlöw, Bruder des unvergleichen Daniel L. (Pain Of Salvation") sowie Kelly Keeling (backing voc., u.a.: Erik Norlander, Blue Murder, Michael Schenker, Dokken). Das Gesamtergebnis ist erwartungsgemäß opulent und - die richtige Stimmung hier wirklich zwingend vorausgesetzt - auch wohlgefällig. Ausnahme: Das albernerweise von der alten Schnulze "(I Can't Help) Falling In Love" abgepinnte "Our Time Now".



-Klaus Reckert-



 
 
 

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