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Tonträger-Review
 
Terry Bozzio - Chamber Works

Terry Bozzio - Chamber Works
Favored Nations/Rough Trade
Format: CD

So wie der Ex-Zappa-Stunt-Gitarrist Mike Keneally ("The Universe Will Provide", vgl. Rezension auf Gaesteliste.de) und so wie Zappas vielleicht größte "Entdeckung" Steve Vai hat auch der zeitweilige FZ-Drummer Terry Bozzio (u.a.: Jeff Beck, Missing Persons, UK) schon mehr als einen Flirt mit der Klassik und konkret mit dem für derartige Grenzgänge besonders zugänglichen niederländischen Metropole Orkest riskiert. Die neoklassischen Kompositionen - übrigens durchaus nicht auf einen "kammermusikalischen" Ansatz festgelegt, wie der Titel nahelegen könnte - auf diesem Album bestehen zunächst aus einem fünfteiligen, suitenartigen Werk, das als ganzes relativ stark an Stravinskys und Prokofievs Streben nach Erweiterung von Harmonien und Klangkörper des symphonischen Schaffens gemahnt. Gefolgt vom dreizehnminütigen "Opus One: Self Portrait With A Scar". Während sich Letzteres in der Nähe der Dramatik von Carl Palmers Arbeit bei den Klassik-Verprogrockungen von ELP bewegt, erinnert der Fünfteiler mal mehr an "Cilization Phase III" trifft auf "Die Nacht auf dem kahlen Berge" ("Temenos"), mal mehr an Cozy Powells Arbeiten mit Orchester plus deutliche Jazzeinflüsse ("Hypnotic") oder an das versöhnlichere "Orchestral Favourites" des gemeinsamen Altmeisters. Ausgesprochen anspruchsvolle, aber die Beschäftigung lohnende Musik, bei der Bozzio komponiert, Martin Fondse arrangiert und Dick Bakker dirigiert hat.


-Klaus Reckert-



 
 
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