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Tonträger-Review
 
Soulfly - Dark Ages

Soulfly - Dark Ages
Roadrunner Records/Universal
Format: CD

Anlässlich des letzten Soulfly-Albums fragten wir Max Cavalera, ob es möglich wäre, dass die "Prophecy"-Besetzung auch beim nächsten Mal wieder dabei wäre. Seine Antwort: "Es ist ein großartiges Line-Up, aber was in der Zukunft passiert, kann ich noch nicht sagen." Die Zukunft ist da und die alte Crew ist immer noch da. Komplett.

Das Ergebnis ist leider nicht ganz so fantastisch. Denn setzten die letzten drei Soulfly-Alben so etwas wie Metal-Maßstäbe (lediglich das Debüt lief unter "Findungsphase"...), ist "Dark Ages" ein lediglich starkes Album zwar mit vielen Höhepunkten, aber auch einer erschreckend hohen Zahl an fast schon durchschnittlichen Songs. Während manchmal einfach zu wenig passiert, hat man ab und an das Gefühl, dass Max etwas übermotiviert zu Werke ging und den Nummern partout etwas Besonderes verpassen wollte. Doch manchmal ist zu viel einfach zu viel. Genau richtig dosiert er es bei "Innerspirit", wenn er plötzlich jegliche Härte ruhen lässt und einen astreinen Popsong in das ansonsten wuchtige Gerüst integriert. Auch "I And I" mit konsequentem Gebolze in bester "Arise"-Manier, das mit türkischen Klängen angereicherte "Bleak" oder das groovig-gemächliche und witzig betitelte "Arise Again" können punkten. Und weil selbst die für Soulfly-Verhältnisse durchschnittlichen Songs immer noch besser als der große Rest sind, machen Metalheads mit "Dark Ages" nicht viel falsch. Nur der ein oder andere Soulfly-Fan wird vielleicht weiterhin lieber zu "Prophecy" oder "Primitive" greifen.



-Mathias Frank-



 
 
 

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