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Tonträger-Review
 
Underoath - Define The Great Line

Underoath - Define The Great Line
Tooth & Nail/Virgin/EMI
Format: CD

Nachdem sie ihr letztes Album "They're Only Chasing Safety" gleich doppelt veröffentlichten, gibt es von Underoath nun mal wieder neuen Stoff. Und neu trifft es hier wirklich, denn Underoath haben sich verändert, klingen anders und haben sich tatsächlich fast neu erfunden.

Noch immer zwar gibt es hier wuchtigen Metal und Hardcore, wie man ihn von der Band kennt, doch trotz Songs wie "In Regards To Myself" klangen Underoath noch nie so düster und verworren und schlicht unpoppig und anstrengend wie auf "Define The Greate Line". Die trockene Leichtigkeit, der Wiedererkennungswert und die eingängigen Melodien des Vorgängers sind fast komplett verschwunden. 2006 wird noch mehr gelitten, geheult und sich geärgert, noch verwirrender bei vollem Tenpo getobt und immer mal wieder gedrosselt gewütet. Das hat zur Folge, dass Underoath zwar immer noch auf den bekannten Sing / Schrei-Stil setzen, aber manchmal trotzdem mehr nach Cult Of Luna als nach Screamo klingen und mit ihrer (erfolgreichen) Vergangenheit offensichtlich abgeschlossen haben. Das werden ihnen einige alte Fans vermutlich übel nehmen, vor der Entwicklung muss man aber den Hut ziehen. Denn nur selten klangen Trauer und Depression so mitreißend wie auf diesem Silberling!



-Mathias Frank-



 
 
 

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