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Razorlight - Razorlight

Platte der Woche

KW 33/2006


Razorlight - Razorlight
Vertigo/Mercury/Universal
Format: CD

Einen musikalischen Geniestreich haben sich Razorlight mit ihrem zweiten Album selbigen Namens geleistet und beweisen, dass man auch semi-gehyped und weit weg vom gängigen Klischeebrei Musik ohne Kompromisse machen kann. Zehn Songs, die die hochwertige musikalische Unterhaltung für etwas mehr als eine halbe Stunde aufrechterhalten, schweben zwischen Pop und Rock, zwischen Funk und Punk. Schwer vorstellbar, dass Razorlight nach ihrem sensationellen Debütalbum "Up All Night" und dem genialen Song "Dalston" noch einmal ordentlich nachlegen konnten, was sich aber mit vorliegender Platte als leichteste Übung erweist.

Frontmann Johnny Borrel verleiht dabei jedem einzelnen Track mit seiner unverkennbaren Stimme einen individuellen Stil. Gleich der Opener und die erste Single "In The Morning" brennt sich in den Gehörgängen fest und animiert als Ohrwurm im Gitarrenriffmantel verkleidet zur Dauerrotation und gern gesehenen Gast in jedem Club. Aber auch der Motown-angehauchte Song "Hold On", "America" oder das zuckersüße und herzensgute "Before I Fall To Pieces" zeigen, dass sich Razorlight immer wieder neu erfinden. Und wenn man beim schwofigen Titel "Who Needs Love" die Vorstellung hat, ein verträumtes Paar gepflegt über das Parkett eines Clubhauses gleiten zu sehen und Razorlight als Liveband fungieren, dann haben die Jungs ihre Hausaufgaben fein gemacht und uns einen Soundtrack für das Leben geschaffen. "Razorlight" ist ein Album, das man immer wieder neu entdecken kann und das mit jedem neuen Mal interessanter wird. Sehr gelungen!

Album-Player



-Steffi Leins-



 
 
 

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