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Tonträger-Review
 
Britta Persson - Kill Hollywood Me

Britta Persson - Kill Hollywood Me
Make My Day/Alive
Format: CD

Alles, was wir über das "Top Quality Bones And A Little Terrorist" betitelte Debüt dieser außergewöhnlichen jungen Interpretin aus Uppsala, Schweden, geschrieben haben, stimmt auch für das Zweitwerk. Gleich beim ersten Durchhören wird aber auch klar, dass hier eine deutliche Weiterentwicklung stattgefunden hat - im positiven Sinne.

Auch hier steht wieder die seltsam anrührende, verstörende Stimme unserer Heldin im Zentrum. Das äußerst kreative und ungewöhnliche Songwriting verdient die gleiche Erwähnung und Bewunderung. Persson versteht es, in ihren jungen Jahren, die verschiedensten Einflüsse und Techniken zu kombinieren, ohne dabei jemals gewollt zu wirken. Eklektizismus in seiner schönsten zeitgemäßen Form also.

Etwas weniger prominent wenn auch immer noch tragend, sind die Einschläge von Americana und skandinavischer Folklore. Zu ihnen ist ein deutlicher Wille zum Pop getreten. Keine Angst, vom radiotauglichen ist das Material immer noch meilenweit entfernt. Zu experimentierfreudig und mit zu abwegigen harmonischen Wendungen versehen kommen die Songs dafür daher. Und in keine Schublade passt das Material wirklich. Man könnte eher weitere Fächer aufzählen, aus denen die Zutaten zu "Kill Hollywood Me" stammen. Eine ist in den 1980er Jahren verortet und für gelegentliche verhallte Schwurbeligkeit verantwortlich. Eine andere aus den 60ern enthält erfreulich rockigen Folk-Pop. Ein richtiger Hit in diesem Sinne ist der Song "Can I Touch?". "Who needs a head when you have a heart?", heißt es dort - unbedingt reinhören!



-Dirk Ducar-



 
 
 

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