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Tonträger-Review
 
Black Light Burns - Cruel Melody

Black Light Burns - Cruel Melody
I Am: Wolfpack/edel
Format: CD

Dieser ungewöhnlich spannenden Platte sollte man nicht vorwerfen, dass hier Wes Borland von der musikalischen Akne Limp Bizkit als Kreativdirektor die Fäden zieht. Unvoreingenommen erlebt, erinnert etwa der Aufmacher "Mesopotamia" mehr an "I Married A Nymphomaniac" von Cliff Barnes And The Fear Of Winning. Jedenfalls was Rhythmus und Gesang angeht, die Texte sind hier doch etwas weniger humorig gestrickt. "Animal" geht als Wave-Powerpop mit etwas Gothic-Augenrändern durch. Das dramatisch aufgebaute "Lie" hätte sich auch bei Killing Joke gut gemacht. "Stop A Bullet" verwirrt sogar durch grausam-schöne Bläsersätze. "One Of Yours" klingt wie ein wirklich guter Filter-Song, "Iodine Sky" ist schon fast Trip Rock. Jeder Track überrascht mit neuen Sounds und scheint fast nicht von den gleichen Musikern zu kommen. Dennoch entsteht das Gefühl einer Zusammenhang gebenden Textur.

Diese bemerkenswerte neue Band setzt sich neben Wes aus Danny Lohner (u.a. bss, guit, production; Nine Inch Nails), Josh Freese (drms; A Perfect Circle, Stripsearch; auch hier wieder mal einfach phantastisch) und Keyboarder Josh Eustis (Telefon Tel Aviv) zusammen, unüberhörbar hat an mehreren Stellen die wunderbare Johnette Napolitano (voc., Concrete Blonde) noch mit ihrer kräftig-rauchigen Stimme Akzente gesetzt, am prominentesten auf dem eindringlichen "I Am Where It Takes Me". Das Debüt ist gleichzeitig auch die erste Scheibe auf I Am: Wolfpack, das Ross Robinson (u.a. Sepultura, Fear Factory, Limp Bizkit) frisch gegründet hat.



-Klaus Reckert-



 
 
 

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