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Tonträger-Review
 
Queen & Paul Rodgers - The Cosmos Rocks

Queen & Paul Rodgers - The Cosmos Rocks
Parlophone/EMI
Format: CD

Na sicher rocken die Sterne! Ob sie allerdings aufgrund des ersten Queen-Studio-Albums seit 13 Jahren heftiger starbangen, muss leider bezweifelt werden. Ein Wagnis war die auf einem Jubiläumskonzert für 50 Jahre Fender Stratocaster ("The Strat Pack", vgl. Surf-Tipps) geschmiedete Hochzeit zwischen dem Blues- / Rock- / Soul-Ausnahmesänger Paul Rodgers (u.a. Free, Bad Co., The Firm) und den Freddie Mercury überlebt habenden Glamrock-Dinos von Queen ja schon beim Live-Projekt. Das dann aber (vgl. Live Review in Surf-Tipps) wider Erwarten grandios aufging, da Queen & Paul Rodgers im Konzert mit den jeweiligen musikalischen Erbgütern und Kronjuwelen sehr, sehr einfühlsam umgingen. Und damit sowohl Queen-, wie auch Paul Rodgers-Fans kaum vergessliche Abende bereiteten, bei denen man die größten Hits beider "Welten" endlich mal wieder live genießen konnte.

Was live so noch seine Berechtigung haben mag, muss auf Konserve nicht zwangsläufig ähnlich elegant aufgehen. Ohne Not ein Studiowerk auf den Markt zu bringen, das diese beiden großen Namen trägt, kann normalerweise nur noch durch crashartige Verarmung, Le(ge)ndendruck und / oder das Heranjagen des Weihnachtsgeschäftes erklärt werden. Was also bietet "T.C.R."? Ein spaciges Intro, gefolgt von handclaps-getriebenem Rock'n Roll, der wohl keiner Hausfrau des Erdenrunds je zu heftig werden dürfte. Der einleitende Pianopart und die orientalische Melodik des Refrains von "Time To Shine" erinnern immerhin ein wenig an Bad Co.-Großtaten wie "The Sky Is Burning". "Still Burning" heißt dann auch die nächste Nummer, die sich aber u.a. über die (von Paul Rodgers gespielte?) Slide-Gitarre in Bluesrockgefilden anzusieden sucht. "Small" rettet sich nur einige satten Gitarrenpassagen vor reinstem Kitsch, eine Flucht, die beispielsweise "Say It's Not True" nicht gelingt. "Warboys" kennt man schon Rodgers "Live In Glasgow", "Call Me" könnte auch von Thunder kommen, oder schlimmer.

Die erste Single-Auskopplung "C-lebrity" wird durch Brian Mays Hintergrundgesang, der schon beispielsweise sein "Back To The Light" zu so einem Lichtauslöscher gemacht hatte, leider nervgetötet. Höhepunkt der knapp einstündig laufenden CD ist für den Rezensenten der Titel "Through The Night" mit starker Melodie, geschmackvollem Arrangement und starkem, klagenden Solo à la Paul Kossoff. Insgesamt aber beträgt bei "T.C.R." das Ergebnis bedauerlicherweise weniger als die Summe der Zutaten.



-Klaus Reckert-



 
 
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