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Tonträger-Review
 
Nickelback - Dark Horse

Nickelback - Dark Horse
Roadrunner Records/Warner Music
Format: CD

Was ist denn das? Nickelback eröffnen ihr neues Album überraschend verspielt, mutig, laut und lärmend. "Something In Your Mouth" hat tatsächlich den Groove und die Leidenschaft, die man auf ihren letzten Alben vermisste. Die Nummer hat den Blues und mehr von Kid Rock, Velvet Revolver und tatsächlich Metallica, als es die Kanadier je zeigten. Ein Opener also, der endlich mal wieder dafür sorgt, dass man sich auf die neue Scheibe von Nickelback freut.

Die Welt tut dieses schon lange, denn die Welt liebt Bands wie Nickelback und kaufte 27 Millionen ihrer Tonträger. Dabei waren die eigentlich nie wirklich gut. Doch wie es scheint, haben sich die Kroeger-Brüder und ihre Mannen ein wenig gewandelt, denn "Dark Horse" klingt deutlich mutiger und dadurch unvorhersehbarer und schlicht spannender und ehrlicher, als ihre doch arg nach Erfolg schielenden letzten Veröffentlichungen. Zwar gibt es auch hier schmalzigen Durchschnitt wie die ruhige und komplett unemotionale Single "Gotta Be Somebody" oder das wie eine schlechte Skid Row-Ballade klingende "I'd Come For You", doch immer wieder eben brechen Nickelback aus ihrem Schema aus. "Burn It To The Ground" lässt die Ohren tatsächlich brennen, hier wird einfach auf die Kacke gehauen, der Song hat Tempo und Soul und ist das, was die Band schon lange nicht mehr ist, nämlich arschcool. Ähnliches gilt für "Shakin' Hands" und in Teilen für "S.E.X", auch "Next Go Round" erinnert mehr an die Stone Temple Pilots als an 3 Doors Down und weil das schon mehr gute Nummern sind, als man je erwarten durfte, muss "Dark Horse" einfach als positive Überraschung bezeichnet werden.



-Mathias Frank-



 
 
 

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