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Sigur Ros - Með Suð I Eyrum Við Spilum Endalaust

Sigur Ros - Með Suð I Eyrum Við Spilum Endalaust
EMI
Format: CD

Die erste Singleauskopplung "Gobbledigook" des neuen Sigur Ros-Albums "Með Suð I Eyrum Við Spilum Endalaust" schockte Fans und Kritiker gleichermaßen: Bisher nicht gekannte Fröhlichkeit, hervorgerufen durch Kinder- und Männerchöre, einem nach vorne gehenden Rhythmus und vielen "Lalala"s zeigen Sigur Ros von einer neuen Seite. Auch "Við Spilum Endalaust" und "Inní Mér Syngur Vitleysingur" beweisen, dass sie so viel mehr können, als nur todtraurige Lieder mit Texten zu schreiben, die eh kein Mensch versteht.

Nach der Hälfte machen jedoch Sigur Ros oberflächlich betrachtet genau das, was sie seit Jahren tun: Melancholische, zum Sterben schöne Lieder. Nach mehrmaligem Hören aber fällt auf, dass sie viel direkter, unmittelbarer klingen als früher, bestehen doch "Illgresi" und "Fljótavik" aus nichts weiter als aus Akustikgitarre / Klavier, Gesang und Streichern. Sehr vielen Streichern.

"Festival" und "Ára Bátur" erinnern widerum an frühere Tage: An die zehn-Minuten-grenzende Lieder, die ruhig beginnen und ungefähr nach der Hälfte komplett komplett neu starten, laut und lauter werden und letztendlich explosionsartig ausbrechen.

Es ist diese Gegensätzlichkeit der Lieder, die "Með Suð I Eyrum Við Spilum Endalaust" so einzigartig macht, die auf eine perfekte Art und Weise miteinander verbunden werden. Es ist außerdem diese unglaubliche Stimme von Jón Þór Birgisson, die einmal mehr auch trotz der teilweise unglaublichen Höhe fesselt, verbunden mit einem Orchester, das allgegenwärtig erscheint, auch wenn es nicht immer zum Einsatz kommt.



-Christian Laude-



 
 
 

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