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The Pains Of Being Pure At Heart - The Pains Of Being Pure At Heart

The Pains Of Being Pure At Heart - The Pains Of Being Pure At Heart
Fortuna Pop!/Cargo
Format: CD

Damals war alles besser? Alles? Nein. Vieles war toll, aber fast genauso vieles war schlecht. Als in den 80s die C86-Welle hereinbrach und im Anschluss solch wundervolle Bands wie Field Mice, The Pastels, Another Sunny Day, etc. und dann Anfang der 90s Shoegazer-Bands a la Lush, Slowdive, Chapterhouse, etc. hervorbrachte, wurden diese meist nur belächelt, weil die Musik zu sehr in Watte eingepackt schien, die Menschen dahinter auch eher zurückhaltend schienen und so erstmal von vielen Seiten ignoriert wurden. Eine wirkliche Chance hatte man da nur, wenn man etwas in die Extreme ging - My Bloody Valentine oder The Jesus And Mary Chain sind immer noch die Parade-Beispiele dafür, wie man beinahe unwiderstehliche Melodien kreieren kann und sie dann in verzerrten Gitarren-Wänden verstecken kann. Jetzt, rund 20 Jahre später, kommen immer mal wieder Bands zum Vorschein, die sich auf diese Vergangenheit berufen, und viele scheitern. Doch nicht so The Pains Of Being Pure At Heart - alleine der Name ist schon Gold wert. Und die Musik auch. Das ist bester Shoegazer-, IndieNoise-, Jangle-Pop, auf dem Debüt-Album gibt es keinen Aussetzer, alles kleine, wundervolle Hits, die niemals in irgendwelchen offiziellen Charts auftauchen werden, aber dafür wohl in einigen persönlichen Hitlisten. Manchmal reicht das vollkommen aus.


-David Bluhm-


Video: "Everything With You"
Video: "Young Adult Friction"

 
 
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