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Naïm Amor - Sanguine

Naïm Amor - Sanguine
Le Pop Musik/Groove Attack
Format: CD

Zwar ist "Sanguine" das Solo-Debüt von Naïm Amor, aber der Mann ist im Prinzip ein alter Bekannter: Der Liebe wegen zog es den Franzosen schon vor einiger Zeit nach Tucson. Dortselbst lebte seine Angebetete, Marianne Dissard - die er zwischenzeitlich auch ehelichte - und zwar in jenem Umfeld, von dem wir sie auch bereits kennen. Schnell machte sich Amor auch bei Howe Gelb und Calexico beliebt und so wundert es dann nicht, dass Joey Burns diese Scheibe produzierte - nachdem Amor bereits mit dem Projekt Amor Belhorn Duo Erfahrungen gesammelt hatte. Es ist dies allerdings viel weniger eine Calexico-inspirierte Sache geworden als das Album von Madame Dissard. Amor versteht es hier - inspiriert von Joey Burns, wie er sagt - durchaus frankophile Chanson-Ästhetik mit klassischem Swing zu verbinden (Amor ist auch ein Jazz-Freund) und obendrein den akustischen Songwriter raushängen zu lassen. Vom Gesangsstil her ist er einer dieser unterschwellig brodelnden Charaktere (wie z.B. seine Kollegen Dominique A oder Benjamin Biolay), was die Scheibe noch weiter vom klassischen Tucson-Sound entfernt. Dennoch ist der Mann - auch für die Fans eben dieser Schiene - durchaus noch interessant; unter anderem auch, weil z.B. neben Burns John Convertino und Marie Frank mit von der Partie sind.


-Ullrich Maurer-



 
 
 

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