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  • Slow Leaves – Erinnerungen und Träume

    Grant Davidson ist mit seinem Projekt Slow Leaves seit nunmehr mehr als zehn Jahren ein Garant für zeitlose Songwriter-Kunst und hat in seiner Eigenschaft als melancholischer Denker in dieser Zeit sechs Longplayer veröffentlicht. Sein nunmehr vorliegendes, siebtes Album trägt den rätselhaften Namen „The Ruins Of Things Unfinished“. Dieser Ausspruch bezieht sich auf den portugiesischen Dichter…

  • Hiss Golden Messenger – „Lasst uns ein Album wie ‚Moondance‘ machen!“

    „Wenn ich einfach weiter schreiben und aufnehmen kann und dabei mit den Leuten in meiner Band zusammenarbeiten kann, die ich wirklich bewundere, dann würde sich das für mich anfühlen, als hätte ich im Lotto gewonnen“, sagt Hiss-Golden-Messenger-Vordenker M.C. Taylor im Gaesteliste.de-Interview, und allein das macht deutlich: Der amerikanische Singer/Songwriter ist ein Musiker, für den das…

  • Julia Cumming – Einfach nur Julia

    Julia Cumming schwimmt sich frei: Jenseits ihrer Band Sunflower Bean und abseits ihrer Modelkarriere widersetzt sich die 30-jährige Amerikanerin mit ihrem beeindruckenden Solo-Erstlings all den Kräften, die ihr vorschreiben wollen, wie ihre Karriere auszusehen hat. Auf der treffenderweise „Julia“ betitelten Platte trägt sie zwischen zeitlosen schön strahlenden Retro-Pop-Arrangements und schwelgerischen Melodien den Geist der 70er-Jahre…

  • Miss Grit – Musik ist eine Notwendigkeit

    Auf dem 2023er Debüt-Album „Follow The Cyborg“ machte sich Margaret Sohn a.k.a. Miss Grit Gedanken über die Sorgen und Nöte eines Roboters, der jenseits von Geschlechter- und Genregrenzen als Mensch-Maschine im Kraftwerk’schen Sinne nach Selbstbestimmung und Befreiung sucht. Ganz klar war das dann ein extrovertiertes Szenarium, das den besungenen Cyborg dann mit philosophischem Auftrag in…

  • Plastic Peaches – Mit Ecken und Kanten

    Noch vor wenigen Jahren konnte man die Künstler:innen an einer Hand abzählen, denen es auch hierzulande gelang, den Geist des anglo-amerikanischen Indierocks der 90er- und 00er-Jahre ohne den obligatorischen harten teutonischen Einschlag, dafür mit viel Fantasie und einem guten Gespür für eingängige Hooks in die Gegenwart zu befördern. Das hat sich inzwischen glücklicherweise geändert –…

  • Eaves Wilder – Der Soundtrack des Lebens

    Es ist ja heutzutage fast schon normal, wenn sich junge KünstlerInnen aus der Indie- und/oder Leftfield-Pop-Szene keinem bestimmten Sounddesign und/oder dezidiertem Genre mehr verpflichtet fühlen, sondern sich stilistisch und formal alle Möglichkeiten offen halten und dabei dann auch eigene Akzente setzen. Das macht die Londoner Songwriterin Eaves Wilder auch – nur dass sie diese Elemente…

  • Anana Kaye – Wenn Songs dich rufen

    „Are You There?“ fragt die georgisch-amerikanische Musikerin Anana Kaye im Titel ihres dritten Albums – das sie zusammen mit ihrem Gatten und musikalischen Partner Irakli Gabriel im wahlheimatlichen Nashville einspielte. Die Frage, um wen es bei dieser Frage gehen könnte, ist schnell geklärt, denn damit ist der 2020 verstorbene Songwriter David Olney gemeint, mit dem…

  • Hawel/McPhail – Nicht reden, bitte

    Sie haben es wieder getan. Endlich wieder. Fast fünf Jahre sind seit „Transmissions From The Upper Room“ erschienen. Jetzt haben Rick McPhail (Mint Mind, Tocotronic) und Frehn Hawel (Tigerbeat) den Nachfolger „Sorrow Wonderland“ releast. Und der ist richtig gut, voller Garage Rock, Fuzz und Energie, aber auch voller Melodien und Eingängigkeit. Irgendwie… schön! Wir haben…

  • Melanie Baker – Achterbahnfahrt Leben

    Auf „Somebody Help Me, I’m Being Spontanenous“ debütiert Melanie Baker mit ehrlichem Storytelling, klassischem Indierock und queerer Perspektive.

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