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SONS OF JIM WAYNE
 
Von A bis Z
Sons Of Jim Wayne
So unumstößlich wie "Dinner For One" zu Silvester ist die Tradition noch nicht, dennoch veröffentlichen Bernd Uebelhöde und Stefan Kullik mit "Blackie's Bone" ihr inzwischen drittes Album im Jahresrhythmus. Ihr neuestes Werk haben die Sons Of Jim Wayne erstmals teilweise in einem richtigen Tonstudio eingespielt - wenn auch nur dem Produzenten zuliebe. Der bessere Klang passt zu den Songs, die auch ständig besser werden. Ansonsten stehen die zwei allerdings auf ehrliche Handarbeit und mixen auch weiterhin uramerikanische Volksmusik - Country, Folk, Bluegrass - mit rauem Ruhrpott-Charme aufs Vortrefflichste.
Auf der neuen Scheibe sind es vor allem die klassischen Singer / Songwriter-Stücke, mit denen das Duo das musikalische Spektrum der ersten beiden Alben noch erweitert und seine Rockwurzeln deutlicher denn je durchscheinen lässt. Davon kann man sich in Kürze auch wieder livehaftig überzeugen, denn die Sons Of Jim Wayne verbringen den Rest des März und die erste Aprilwoche auf großer Deutschlandtournee - präsentiert übrigens von Gaesteliste.de. Davor jedoch konfrontierten wir das Duo mit unserem Stichwortzettelkasten und ließen die zwei über Musik, Fußball und Frauen referieren - und sich über unsere seltsamen Stichworte bei X,Y,Z wundern.
A - Anachronismus

Stefan: Okay - vielleicht passen wir nicht in die Zeit, weil wir Old Time Music machen und die meisten anderen sich eher auf die Suche nach dem neuesten Beat machen. Falls irgendwann der große Stromausfall kommt, müssten wir jedoch zu Weltstars aufsteigen und Lieder über weinende Laptop-Kids schreiben. ;-)

Bernd: "Alles ist Johnny Cash" (Stephen Kings "Last Stand") :-)

B - Blackie

Bernd: Wir hatten zuhause eigentlich immer einen Hund, seit der "großen Schwarzen" aber nicht mehr. Das sagt eigentlich alles! Aber "Blackie's Bone" ist entstanden, als der Hund noch lebte und ich ihn mit Tiep Typsen mal beobachtete, als er versuchte, einen riesigen Knochen im Garten zu vergraben, ohne dass wir mitbekommen, wo... Naja, Leute die Hunde hatten oder haben wissen, was ich meine, da werden Scheinlöcher gegraben, aberwitzige Umwege gelaufen und mürrisch Pausen eingelegt usw. Eben ein wunderschöner Sommerabend... Also, ich hab keine Lust, traurig zu werden, wenn ich an so etwas denke, es war ein fantastischer Hund, der es verdient hat, auf das Cover einer Platte zu kommen...

C - Country vs. Bluegrass vs. Singer / Songwriter-Genre

Stefan: Ist das wirklich versus? Sobald jemand seinen eigenen Song mit einem Instrument vorträgt, ist er (oder sie) doch ein Singer / Songwriter. Wenn das mit einem Banjo vorgetragen wird, ist es ein Singer / Songwriter mit Bluegrass oder Countryeinschlag. In allem was ich unter "Jim Wayne" gemacht habe, habe ich mich nie als Countrymusiker gesehen. Eher als ein Rocker, der Akustikgitarre spielt und gerne Bluegrass hört. So gesehen bin ich für meinen Teil eher ein Singer / Songwriter als ein Countrymusiker. Dazu fehlen mir auch die Cowboystiefel.

Bernd: Ich weiß nicht so recht was die Grenzen dieser Genres ausmacht, aber Country ist riesengroß! Eigentlich grenzenlos. Hör dir Jimi Hendrix an... Bluegrass ist ne geile Musikrichtung aber wir haben damit, bis auf einige Instrumente, nix zu tun! Unsere Nummern, die diesen Touch haben, sind eher "singalongs", eben Folk! Und der ist wieder so riesig, dass da - vielleicht bis auf Britney Spears - fast alles reinpasst... Wenn ich ne Gegenfrage stellen darf: Was für ein "Genre" hat eigentlich der frühe Gun Club wirklich bedient? Am ehesten Singer / Songwriter, aber das war ne verdammte Rockband!

D - (Bor.) Dortmund

Stefan: Was soll ich als Schalker dazu sagen? Wäre der Verein nicht mehr da, würde mir schon was fehlen. Zumindest die Auswärtssiege.

Bernd: BVB? Ein europäischer Spitzenclub und neben den Bayuffen der erfolgreichste Bundesligaverein! Dazu der zuschauerzahlenmäßig größte Verein Europas! Zurzeit total pleite und auf Jahrzehnte verschuldet (wie die anderen auch), aber glaubt irgendwer, dass sich so ein "Apparat" in Nichts auflöst? Doch nur jemand, der nicht weiß, wie groß das in echt ist! Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wie tief der freie Fall jetzt geht. Regionalliga? Da hätten die 30 000 Zuschauer, mich inklusive! Da dieser Untergang eigentlich nicht sportlicher Natur ist, ist er nicht so traurig. Wir haben in den ganzen letzten Jahren dreimal die Schale gesehen, ich hab sie sogar schon berührt, gehalten von Otto Addo! Den Champions League-Pokal hatten die Jungs lange vor Rummenigge (oder wie der heißt) & Co. in der Hand! Nix Schönes ist für immer und ich bin fit für miese Zeiten...

E - Ehrlichkeit

Stefan: Immer erstrebenswert, aber nicht immer sinnvoll. Ich umgehe die Lüge meist mit Schweigen. Einige Dinge sollte man nicht aussprechen, weil die Verletzung des Gegenübers zu groß sein könnte. Insgesamt halte ich es allerdings so, dass ich ein absoluter Lästergegner bin. Wenn ich über jemanden was Schlechtes zu sagen habe, dann sage ich es demjenigen erst zuerst bevor ich es anderen gegenüber äußere.

Bernd: Währt am Längsten (hö hö) und geht meistens unter...

F - Frauen (vs. Pferde)

Stefan: Ich kann Pferde nicht leiden. Sie sind mir zu groß und haben einen riesigen Schädel. Frauen hingegen kann ich gut leiden, wenn sie nicht zu groß sind oder einen riesigen Schädel haben. Frauen sind schon eine gute "Erfindung". Ich sag's mal mit nem Neil Young Zitat: "No one else can thrill me like you do - No one else can kill me like you do" (aus "Such A Woman"). Pferde und Frauen sollte man jedoch beide pfleglich behandeln. Ansonsten reißen sie aus oder scheißen dir in den Garten.

Bernd: Der Text [des die Frage inspirierenden Songs "Ride Ride Ride"] is' vom Stef, also sag ich nix, außer: Ich finde Pferde und Frauen super!!!

G - Green Room

Stefan: Das ist das Wohnzimmer unseres alten Swingtett-Kollegen Thomas Ostermann. Dort haben wir schon viele schöne Stunden verbracht und musiziert was das Zeug hält. Vieles davon haben wir mitgeschnitten und das findet sich jetzt auf unserer Internetsite.

H - Happy Funeral

Stefan: Den Song hab ich im letzten Sommer bei Bernd im Garten geschrieben. Ich fänd' es dufte, wenn an den Tag meiner Beerdigung die Sonne scheinen würde. Das macht das Ganze nicht ganz so traurig. Der Tod an sich ist keine lustige Sache, aber so dramatisch wie er immer dargestellt wird, ist er auch nicht. Als ich das Keyboard zu dem Song einspielte, habe ich mich in die Rolle des Kirchenorganisten versetzt und mir die ganze Show angesehen. Wenn es so wird wie ich es gesehen habe, wird es eine gute Veranstaltung.

Bernd: Meine eigene Beerdigung is' mir egal! Ich hasse nur Beerdigungen von Menschen, die ich mochte und wünsch mir, dass keine mehr kommen.

I - Idealismus

Stefan: Unabdinglich für die Sons. Wir verdienen kaum Geld mit dem was wir tun und wir "verschwenden" unsere Urlaubstage, um zu touren. Allerdings bekommen wir ein gutes Gefühl dafür zurück. Ist das Idealismus oder Blödheit? Mir gefällt der erste Begriff besser.

J - Job (Segen oder Fluch?)

Stefan: Ein Job ist eher ein Segen als ein Fluch. Natürlich wäre ich auch gern Millionär und würde für eine Zeit lang nichts tun, aber auf Dauer würde ich mir einen Job bzw. eine Aufgabe suchen. Kenne genügend Leute, die am Nichts-Tun zu phrasendreschenden Spinnern und Schnorrern wurden.

Bernd: Kommt natürlich auf den Job an, aber ohne? Falsch ist jedenfalls die Meinung einiger Leute, dass man ohne Job freier wäre als mit. Zumindest hier beschränkt sich diese grenzenlose Freiheit auf das Guthaben deiner Gönner und einer scheißkleinen Wohnung, in der dich irgendwann keiner mehr besucht, weil die auf Konzerten und in Kneipen sind, wo man nicht umsonst gefüttert wird...

K - keine Pause

Stefan: Unsere letzten vier Jahre sahen so aus, dass wir tourten - die erste Platte aufnahmen -tourten - die zweite Platte aufnahmen - tourten - die dritte Platte aufnahmen und zwischendurch Plakate herstellten, Interviews gaben und was noch so alles da dran hängt. Es ist wirklich anstrengend, wenn man - wie wir - alles selbst macht. Für unser nächstes Album werden wir uns wohl auch etwas mehr Zeit lassen. Ich würde jetzt auf Ende 2006 tippen. Das Touren ist immer wie eine Frischzellenkur, aber ein halbes Jahr Pause würde uns auch gut zu Gesicht stehen.

Bernd: Ich brauch ne Pause...

L - Lucy Liu

Stefan: Nach ihrer "Kill Bill" Glanzrolle musste ihr Respekt gezollt werden. Der Inhalt des Songs handelt zwar über eine Begebenheit mit einer anderen Frau, aber deren Name reimt sich nicht so gut. Außerdem wäre das zu persönlich. Ich bin aber schon ein Lucy Liu-Fan und ich hoffe, sie freut sich über das Lied.

Bernd: Hmm...Lucy Liu!

M - Mainstream

Stefan: Oh Gott...wo soll ich das Buch abgeben? Ich könnte stundenlang über das Thema referieren. Insgesamt habe ich nichts gegen Mainstream. Was mich allerdings ankotzt, ist die Tatsache, dass insbesondere die deutsche Medienlandschaft sich zu sehr an England und den USA orientiert und somit den Konsumenten dies als "non-plus-ultra" verkauft. Alles was das Cover des NME oder des amerikanischen Rolling Stone ziert, wird gleich als das nächste große Ding gehypt, weil es ja gut sein MUSS. Bei den TV-Sendungen läuft das ähnlich ab: Ohne England & den USA wäre uns so manche Brustoperations- oder Dschungelcampsendung erspart geblieben. Ohne den Mainstream gäbe es auch keinen Underground. Nur gibt es in Deutschland zu wenig Menschen, die eine eigene Meinung zu Musik haben, als dass wir uns hier unseren eigenen Mainstream erschaffen könnten. Hier wird nur übernommen was woanders funktioniert.

Bernd: Yep!

N - Nachtleben

Stefan: Ich liebe das Nachtleben, aber ich halte nicht mehr so lange durch wie noch vor ein paar Jahren. Im Dunkeln ist gut munkeln. Im Sommer mag ich auch die Tage, aber da es hier im Pott nur regnet, bevorzuge ich den Großteil des Jahres die Nacht.

Bernd: Ich find die Nacht und den ganz frühen Morgen auch am Schönsten!

O - Optik

Stefan: Ich rasiere mich, wenn mich mein Bart stört. Ich wasche mich, wenn ein Ansatz zum Stinken aufkommt. Haare werde geschnitten, wenn es warm wird oder ich mir doof vorkomme. Wir tragen zwar auf der Bühne Anzüge, aber ansonsten würde jeder Stylist an uns verzweifeln.

Bernd: Yep!

P - Produzent

Stefan: Mit Oliver Zülch haben wir den für uns besten Produzenten schlechthin gefunden. Er versteht, was wir wollen und hat eine Meinung, die ihn schon fast zum dritten Bandmitglied hat werden lassen. Er besitzt eine erstaunliche Bandbreite. Bevor wir ins Studio gingen, hatte er gerade mit Juli deren Album aufgenommen. Danach arbeitet er mit Slut und vor ein paar Jahren mit den Toten Hosen und den Scorpions. Anscheinend kann er alles verstehen. Im Rahmen der akustischen Musik gibt es in Deutschland wohl niemanden, der es besser versteht diese auf CD oder Vinyl umzusetzen. Erwähnt werden muss aber auch Olaf O.P.A.L., der uns immer wieder seine Mikros etc. ausleiht. Olaf kommt auch aus Waltrop und "auf dem Land" hält man noch zusammen.

Bernd: Yep! Ausserdem danke ich noch dem alten Ferryboat Bill-Veteran Def Mohrmann :-)

Q - Qualitätskontrolle

Stefan: Da gibt es drei Kriterien: 1) Unser Gefühl, 2) unseren Produzent und 3) der Blick auf das gesamte Album. Es sind viele gute Songs von unseren Alben geflogen, die songtechnisch vielleicht sogar besser waren als der ein oder andere Song des Albums. Wenn es aber vom Gefühl her nicht passt und das Gesamtbild wackeln lässt, ist es das nicht wert.

R - Reste

Stefan: Unsere Outtakes werden alle gesammelt und entweder zum kostenlosen Download auf unserer Site veröffentlicht oder später in einer 10-CD-Outtake-Box released. Weggeschmissen wird nichts. Habe dieses Sammler / Archivator-Gen.

S - Schalke 04

Stefan: Hätte ich nicht die Musik und diesen Verein, so wäre ich wahrscheinlich schon tot. Renne seit 25 Jahren auf Schalke und hoffe, dass die Schale (möglichst noch dieses Jahr) in den Pott zurückkehrt. Verdient haben wir es uns nach den ganzen Jahren allemal.

Bernd: Die haben blau-weiße Adidas Trikots an...

T - Tonstudio (vs. Home Recording)

Stefan: Auch wenn wir dieses Album halb im Studio aufgenommen haben, so bin ich doch ein Anhänger des Home Recordings. Gerade wenn man ohne Schlagzeug aufnimmt, ist ein Studio reine Geldverschwendung. Zum Mischen ist ein Studio unabdinglich, aber zum Aufnehmen finde ich es angenehmer, beim Spielen aus dem Fenster auf eine grüne Wiese zu glotzen, als in einer dunklen Kammer zu hocken, für die man auch noch Unmengen an Kohle lässt.

Bernd: Eigentlich ist schon jahrelang das Ziel, ein Heim zu haben, wo man Tonstudioaufnahmen machen kann. Wir sind eigentlich nah dran. Bräuchten nur einen winzigen Hit...

U - Unplugged

Stefan: Ich war schon immer ein Fan von akustischen Versionen. 1991 bin ich Bob Mould auf seiner Akustiktour gefolgt und habe mir danach gleich eine zwölfsaitige Gitarre gekauft. Ich mag es, die Songs "nackt" zu hören. Sie lassen mich besser verstehen wie der/die Künstler/in seinen/ihren eigenen Song versteht. Daran kann man auch erkennen, ob er oder sie wirklich was kann oder sich nur hinter einer fetten Produktion versteckt.

Bernd: Wir haben immer versucht so zu klingen, als säßen wir bei uns im Wohnzimmer. Da das leider manchmal zu leise ist, werden wir uns nun doch mit Pick Ups "verstärken".

V - Vergangenheit

Stefan: An die ersten 18 Jahre meines Lebens kann ich mich kaum noch erinnern. Finde es auch sinnvoll, viele Sachen schnell wieder zu vergessen. Das schafft Platz auf der Festplatte des Gehirns. Wichtige Dinge sollte man safen und den Rest... weg damit.

Bernd: Au backe! Diese Aussagen kann ich nicht unterschreiben...

W - Wetten

Stefan: Wette nur, wenn ich mir absolut sicher bin zu gewinnen. Fußballtipps habe ich aufgegeben, weil ich abergläubisch bin und glaube, dass es meinem Club Unglück bringt. Für Gaesteliste.de mache ich eine Ausnahme. Wenn das allerdings Unglück bringt, spreche ich kein Wort mehr mit Euch [Stefan meint die Fußballtipps zum 23. Spieltag auf unserer Seite].

X - X-Beine

Stefan: Können sexy sein. Allerdings in den seltensten Fällen.

Y - YMCA

Stefan: Habe 1991 eine Woche in einem New Yorker YMCA verbracht. War eine nette Erfahrung, aber ich würde ein Hotel oder eine private Unterkunft immer vorziehen. Allerdings ist es eine prima Gelegenheit für Leute ohne viel Geld irgendwo unterzuschlüpfen. Von daher ist es schon eine gute Angelegenheit.

Bernd: Komische Stichwörter.

Z- Zwischenbilanz

Stefan: Wir sind sehr zufrieden mit unserem bisherigen Schaffen und unsere Fans werden immer mehr. Die Platten finanzieren sich und alle Beteiligten haben immer ihren Obolus erhalten. Niemand quatscht uns in unsere Platten rein und wir müssen niemandem außer uns selbst Rechenschaft ablegen. Zusammen mit einem gewissen Standing können wir extremst zufrieden sein. Es wäre schön, wenn "Blackie's Bone" ein paar mehr Einheiten verkaufen würde als unsere letzten Platten, aber ansonsten würde ich uns als ein erfolgreiches Kleinstunternehmen bezeichnen. Wir sind genügsam und mit kleinen Schritten nach vorn gesegnet. Während andere Bands in den letzten Jahren mit ihren Zweit- oder Dritt-Alben aufgrund der sinkenden Verkaufszahlen nach unten gingen, haben wir immer mehr verkauft. Das ist ein schönes Feedback für vier Jahre Arbeit ohne Pause.

Bernd: Ich denke auch, dass es sich gelohnt hat!

Weitere Infos:
www.sonsofjimwayne.com
Interview: -Gaesteliste.de-
Foto: -Tanja Zülch-
Sons Of Jim Wayne
Aktueller Tonträger:
Blackie's Bone
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