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Poll.2005
 
DIE FAVORITEN DER GAESTELISTE.DE-REDAKTION 2005

GAESTELISTE.DE TOP 25 ALBEN DES JAHRES 2005

2005 war nicht das beste Jahr für innovative Klänge. Fast alles, was als neu und spannend abgefeiert wurde, bediente sich inspirationstechnisch in der Vergangenheit - und das spiegeln auch die vorderen Plätze unserer Redaktions-Jahrescharts wider. Auch ein untrügliches Zeichen dafür, dass es wenig zu entdecken gab: Noch nie zuvor konnten die Platten auf den vorderen Plätzen so viele Stimmen auf sich vereinigen. Also, herzlichen Glückwunsch, Bloc Party, Art Brut und Maximo Park zum Sprung auf's Treppchen. Und: Welcome back Franz Ferdinand und Broken Social Scene, die das Kunststück schafften, zum zweiten Mal hintereinander in die Top 10 einzuziehen. Und noch ein Trend setzte sich fort: Produktionen "Made in Germany" spielten auch dieses Jahr keine größere Rolle, von den großartigen Muff Potter auf Platz 12 einmal abgesehen.

1. Bloc Party - Silent Alarm

Der Bogen spannt sich von der Wiege des US-New Wave zwischen CBGB's und Studio 54 über britischen Mitte-80er-Pre-New-Romantics-Pop bis hin zu zeitgeistigen Elementen aus dem Hier und Jetzt. Wir sehen sie wieder - allerspätestens am Ende des Jahres auf den vorderen Plätzen der 2005er Polls! Will meinen? Believe the hype!
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2. Art Brut - Bang Bang Rock & Roll

Mit "Bang Bang Rock & Roll" liefern die Engländer ein Debütalbum ab, das superb zwischen New Wave und Old School rockt. Minutiös ausgeklügelte Spielereien eingeworfen, ab und an die gute alte Hüsker Dü-Gitarre ausgepackt, mit frivoler Spontaneität und smarten Singalongs ausgeformt, klingt das Album weder LoFi noch übersteuert; eher clever arrangiert, fast schon brillant.
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3. Maximo Park - A Certain Trigger

Stakkato-Riffs hier, eine Keyboard-Melodie dort, große Refrains - vorgetragen mit breitem Newcastle-Akzent -, Anleihen von New Wave, Rock, Punk, Pop, Pulp, Untertones. Es gibt viel zu entdecken, aber es bleibt überschaubar und äußerst erfreulich.
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4. Arcade Fire - Funeral

Mal wird straight gerockt, mal die großen Gesten mit Streichern ausgebreitet, dann gibt es Abstecher in die Pop-Welt. Das alte Schubladendenken sollte man im Falle von Arcade Fire bitte unbedingt ausschalten - man sollte sich stattdessen einfach mal wieder darüber freuen, eine durch und durch wunderbare Platte entdeckt zu haben.
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5. Nada Surf - This Weight Is A Gift

Um es gleich zu sagen: "Weight" knüpft nahtlos an "Let Go" an. Natürlich ist der Überraschungseffekt nicht mehr so groß - dafür aber der Erwartungsdruck um so stärker. Auch wenn man zunächst vergeblich nach einem weiteren "Blonde On Blonde" suchen mag: Mit der Zeit wächst auch dieses neue Album und offenbart eine Reihe typischer Nada Surf-Hits.
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6. Broken Social Scene - Broken Social Scene

Der Knalleffekt des Neuen, den das irrwitzige, Art-Rock-Feuerwerk im Jahr 2002 auszeichnete, ist futsch und neu erfunden hat sich die Combo nicht. Trotzdem sollte niemand, der "You Forgot It In People" toll fand, zögern, denn das selbstbetitelte Album ist einfach grandios und knüpft aufs angenehmste an den Vorgänger an - großartig, fast monströs, voller kreativem Chaos und unbefangener Experimentierfreude.
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7. Wolf Parade - Apologies To The Queen Mary

Und ein seltsam stolperndes Schlagzeug, das zunächst verstört, aber dann zunehmend spannend klingt. Die Orgel verbreitet gleichmäßig wohldosierte Unruhe und die Arrangements eröffnen erst nach mehrmaligem Hören ihren versponnenen Zauber. Dann aber umso mehr. Natürlich erfinden die Jungs nichts neu, fügen dem Genre nichts hinzu außer einer wunderbaren, zeitlosen Platte, die das Zeug zum Klassiker hätte, wäre sie nicht Jahre zu spät.
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8. The Wedding Present - Take Fountain

Geschickt werden orchestrale, Cinerama-würdige Parts in die Songs eingebaut, ohne dass der typische TWP-Touch dabei verloren gehen würde. Das Ergebnis ist ein Album, das nicht nur wegen seiner unerbittlichen textlichen Direktheit zu Herzen geht.
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9. Franz Ferdinand - You Could Have It So Much Better

Alleine schon der Album-Opener "The Fallen" zieht wieder alle FF-Register - Alex Kapranos erzählt wieder abstruse Geschichten, die Rhythmus-Sektion ist auf der Höhe, Stakkato-Attacken hier und dort, auch ein "La La La"-Teil ist dabei. Wie so oft fügen FF viele Elemente, die eigentlich für sich genommen schon ausreichen würden, um viele einzelne Songs zu schreiben, zu einem einzigen Song zusammen, anscheinend ohne große Probleme.
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10. Idlewild - Warnings / Promises

Der allgemeine Idlewild-Sound hat sich dennoch nicht dramatisch geändert, man bekommt nach wie vor eine tolle Melodie, einen Schuss Melancholie und viele Gitarren. Indie-Rock in Perfektion. "Warnings / Promises" deckt die Idlewild-Facetten von den ersten Punkrock-Tagen bis hin zur neuerdings eher Songwriter-orientierten Stücken ab, und stellt mit Sicherheit die herausforderndste Idlewild-Platte dar.
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11. Editors - The Back Room

Tom Smith sagte in einem Interview, dass "Definitely Maybe" von Oasis der Grund war, warum er zur Gitarre griff. Dabei herausgekommen ist viel Leidenschaft, ein gewisser Hang zur Romantik und Dramatik, und große Melodien, für die andere Songschreiber töten würden - dazu sind die Songs größtenteils auch noch tanzbar. Was will man eigentlich mehr?!?
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12. Muff Potter - Von wegen

Vielseitig ist sie geworden, die Song-Auswahl - von der ruhigen Akustik-Nummer bis hin zum Punkrock - alles da, was man immer so an der Band geliebt hat, dazu noch Texte, die die Welt braucht, und ja, die Songs sind so, wie sie damals beschrieben worden sind: geil.
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13. Elbow - Leaders Of The Free World

Nur gibt es hier mehr Sinn als Muskeln und wenig Offensichtliches - dafür aber letztlich langfristig lohnendes. Das ist ein feinfühliges Album geworden, das zwar ein wenig Geduld fordert, aber letztlich durch zeitlose Eleganz überzeugt. Und noch was: Wer Mercury Rev mag, wird "Leaders" lieben.
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14. Sufjan Stevens - Come On Feel The Illinoise

Stevens hat hier das Spektrum seiner musikalischen Bezugspunkte noch erweitert und Disco-, Funk-, Soul- und Rockreferenzen machen "Illinoise" zum abwechslungsreichsten und unterhaltsamsten Album, das der junge Multiinstrumentalist bisher veröffentlicht hat. Großes Kino!
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15. Mary Lorson & Saint Low - Realistic

Beim ersten Hören glaubt man zu meinen, diese zwölf wunderschönen Songs seien ganz natürlich, ganz spontan entstanden. Bei genauerem Hinhören fällt allerdings auf, wie detailverliebt die Arrangements, wie bewegend die Texte sind. Schließlich spiegeln sie Marys Leben als Mutter wider, die sich letztes Jahr plötzlich mit dem Schicksal einer - inzwischen erfolgreich behandelten - Brustkrebserkrankung konfrontiert sah.
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16. The Decemberists - Picaresque

Wem Neutral Milk Hotel zu verschroben, die Pernice Brothers zu zynisch und Belle & Sebastian zu britisch sind, findet hier womöglich seine neue Lieblingsband. The Decemberists althergebrachten Folk als Basis und zimmern sich daraus eine originelle, schlanke Soundästhetik zwischen Tradition und Moderne.
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17. Stars - Set Yourself On Fire

Doch zunächst durften die Stars aus Montreal, Kanada, die versammelte Menge im Düsseldorfer Tor 3 mit ihrem Gitarren-Rock-Pop verzaubern - wobei es aufgrund der Anzahl der Band-Mitglieder erst einmal etwas eng auf der Bühne wurde, denn schließlich ist die Band immerhin mit sieben Leuten unterwegs.
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18. Kate Bush - Aerial

Inhaltlich überrascht Kate wieder mal mit ungewöhnlichen Topics. So beschäftigt sie sich mit der Bedeutung von Zahlen, macht sich Gedanken über das Leben von Reinemachefrauen oder versetzt sich in die Seelenlage eines Malers, dessen Werk vom Regen weggewaschen wird. "Aerial" ist - ohne Wenn und Aber - genau jenes Kunststück geworden, das jeder auch erwartet hätte.
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19. Phillip Boa And The Voodooclub - Decadence & Isolation

The Lord of Indie is back! CD eingelegt und gleich bei den ersten Tönen von "Have You Ever Been Afraid" fühlt man sich zuhause. Spätestens bei "Burn All The Flags" muss auch der misstrauischste Hörer zugeben, dass wir es hier bereits jetzt mit einem Klassiker vom Kaliber "Kill Your Ideals" zu tun haben. Phillip Boa hat sich mit "Decadence & Isolation" neu erfunden.
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20. Rilo Kiley - More Adventurous

Nichtsdestotrotz zählt am Ende die Musik, und die reicht auf dem dritten Album "More Adventurous" von lässigen Indie-Pop-Songs hinüber zu Crooner-Ansätzen bis hin zu Folk-Einflüssen. Der Titel spiegelt - ob nun gewollt oder nicht - das aktuelle Befinden von Rilo Kiley wider.
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21. Fiona Apple - Extraordinary Machine

Dort zeigt sich auch die inhaltliche Qualität des Materials: Fiona Apple sind hier die brillantesten Texte auf einer "Pop"-Scheibe seit - sagen wir mal - Steely Dan gelungen. "Extraordinary Machine" ist - trotz der abenteuerlichen Entstehungsgeschichte - in jeder Beziehung ein Meisterwerk geworden. Punkt.
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22. Zuhause - Dinge an ihrem Platz

Hamburg ist doch immer noch ein prima Nährboden für außergewöhnliche Bands im Indie-Underground. Dieser manifestiert sich in Hamburg beispielsweise in einer Band wie Zuhause. Deren Mitglieder spielten bis dato bei so illustren Bands wie Scholle, Blobkanal oder Brideshead und haben mit "Dinge an ihrem Platz" nun endlich ihr Debütalbum am Start. Charmant ist es geworden und bietet dem Hörer schrammeligen Gitarren-Pop, der so gar nicht zur derzeitigen Hamburger Schiene passen mag.
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23. Black Rebel Motorcycle Club - Howl

Und fürwahr - hatten sich Peter Hayes, Robert Levon Been und Nick Jago auf ihren ersten beiden Alben noch als die neue Rock-Sensation vorgestellt, gibt es nun eine mutige Änderung in Richtung Gospel, Blues und Country. Aber aufmerksamen Lesern dieser Seiten wird nicht entgangen sein, dass uns Peter Hayes bereits im Interview zum ersten Album einen Hinweis auf eine komplett andere Seite der Band gegeben hat.
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24. Bright Eyes - Digital Ash In A Digital Urn

"I Believe In Symmetry" von "Digital Ash" ist ein gutes Beispiel für Conors Songwriter-Kunst: Hier gelingt es Oberst eine kleine Rockoper zu komponieren, eine Geschichte zu erzählen, eine Philosophie zu entwickeln und zu erklären, universelle Wahrheiten in blumige Bilder zu verpacken, Lebenshilfe für sich und andere zu leisten und dennoch im Rahmen eines guten Pop-Songs zu bleiben.
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25. ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead - Worlds Apart

Das ist doch mal perfekt umgesetzter Größenwahn, wie er schöner nicht sein kann. Wenn man sich das neue Meisterwerk "Worlds Apart" der Texaner ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead so anhört, weiß man eigentlich gar nicht, wie man diese Erfahrung niederschreiben soll - man stößt sogar auf das Problem, einfach nur darüber sprechen zu können.
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