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Poll.2005
 
DIE FAVORITEN DER GAESTELISTE.DE-REDAKTION 2005

GAESTELISTE.DE TOP 10 SINGLES DES JAHRES 2005

Die Singles - auch das ist nichts Neues - spiegeln einen ähnlichen Trend wider wie die Alben. Dass "Apply Some Pressure" die Single des Jahres werden würde, war den meisten ebenso schnell klar wie die Tatsache, dass "Love Steals Us From Loneliness" das Beste am aktuellen Idlewild-Album ist. Die Cardigans konnten uns zwar mit ihrem neuen Album - erstmals übrigens - nicht so vom Hocker reißen, aber das umwerfende "I Need Some Fine Wine And You, You Need To Be Nicer" hatte mehr zu bieten als nicht nur einen unfassbar coolen Titel. Die Futureheads konnten gar eine Coverversion in den Top 10 unterbringen und Clap Your Hands Say Yeah sind schon vor der Veröffentlichung ihres Albums vorne mit dabei. Immerhin zwei heimische Produktionen unter den Top 10: Wir sind Helden mit dem unglaublich ohrwurmigen "Nur ein Wort" (nebst sehr schönem Video) und Julia Hummer mit ihrem Sangesdebüt.

1. Maximo Park - Apply Some Pressure

Dass Maximo Park mehr sind als nur der nächste UK-Hype, zeigte sich schon bei ihrem Debüt-Auftritt in Deutschland. Das Berliner Publikum lag der Band aus Newcastle-Upon-Tyne jedenfalls schon im Januar von Anfang an zu Füßen. Kein Wunder, dass nach diesem unerwarteten Triumph Sänger Paul Smith (sein Name ist das einzig durchschnittliche an Maximo Park) und die Seinen nach der Show die Nacht zum Tage machten und bis in die Morgenstunden die Hauptstadt unsicher machten. "Das Konzert in Berlin war eine Ausnahme! Für gewöhnlich stellen wir nichts besonders Schlimmes an. Du kommst zu schnell in den Teufelskreis, dass du die ganze Nacht durchfeierst und am nächsten Tag erst zum Soundcheck aufstehst und nach der Show alles wieder von vorne beginnt. Es wäre uns nun wirklich zu eindimensional, unser Leben so zu verbringen."
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2. Idlewild - Love Steals Us From Loneliness

Mit den neuen Songs wie "I Understand It" oder "Love Steals Us From Loneliness" jedenfalls bewiesen die Schotten, dass die neuen Idlewild vielleicht die besten überhaupt sind. Nach einem unnötig lang gezogenen Psychedelic-Exkurs ließen es die Schotten gegen Ende dann noch einmal richtig krachen: Erst mit dem auch sieben Jahre nach seiner Veröffentlichung noch höchst explosiven "When I Argue I See Shapes", mit "Roseability" (inklusive Fake-Ending) und natürlich "You Held The World In Your Arms".
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3. Art Brut - Emily Kane

Es wäre nicht nur das erste Mal, dass moderne Kunst in der Show erwähnt würde, es wäre vermutlich auch das erste Mal seit langer Zeit, dass eine Band mit wirklich lebensechten Texten dort auftreten dürfte. "Weil die Songs von real existierenden Menschen wie meinem Bruder oder Emily Kane [Argos erster Freundin im zarten Alter von 15] handeln, haben die Geschichten alle eine Fortsetzung", erklärt der Sänger. "Vor einiger Zeit hätte ich nicht sagen können, was aus Emily geworden ist, weil ich sie - wie ich das ja auch schon im Song erzähle - zehn Jahre nicht gesehen hatte. Jetzt kann ich sagen, dass wir wieder in Kontakt sind und sie sogar bei einer unserer Shows war."
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4. Nada Surf - Always Love

Das interessante dabei ist, dass Nada Surf auf der neuen Scheibe erstmals Lösungen, Auswege aus der Malaise aufführen: "If you want someone you love / you got to be someone you love" singt Matthew zum Beispiel in "Concrete Bed" oder "Always chose love because hate will get you anytime" in "Always Love".
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5. The Cardigans - I Need Some Fine Wine...

Und auch wenn es immer wieder düstere, ruhigere Töne wie im famosen "Overload" oder dem halb-akkustischen Rausschmeißer "And Then You Kissed Me II" zu lauschen gibt, mit der Zeit wird es immer mal wieder eine Nummer kräftiger, "Godspell" oder die erste Single "I Need Some Fine Wine And You, You Need To Be Nicer" zum Beispiel erinnern schon fast ein wenig an die spanischen Dover oder frühere No Doubt. Steht ihnen gut.
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6. The Futureheads - Hounds Of Love

Auch das Kate Bush Cover "Hounds Of Love" kann sich durchaus hören lassen. Ob ich mein Lob irgendwie relativieren kann? Nur sehr schlecht. Vielleicht so: Wer schlechte Laune hat oder nur Chartsmucke hört, sollte die Finger von der Platte lassen.
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7. Clap Your Hands Say Yeah - Is This Love?

Klare, galoppierende Gitarren, ein Synthie-Loop und feine, exaltierte Gesangsharmonien - erinnert ein wenig an Neutral Milk Hotel und Talking Heads, ist aber auf jeden Fall etwas sehr Eigenständiges.


8. Wir sind Helden - Nur ein Wort

So klang "Gekommen um zu bleiben" zum Beispiel fast bedrohlich, "Rüssel an Schwanz" artete zum Schluss in eine Punk-Nummer aus und neue Stücke wie "Nur ein Wort" ("Dann spielen wir halt den Hit", wie Jean-Michel meinte) oder "Echolot" sind ja auch gleich so konzipiert, dass die Helden auch als Musikanten mal was zu tun haben.
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9. Franz Ferdinand - Do You Want To

Songs wie das fulminante und mit Herrn Kapranos an der Akustik-Gitarre gespielte "Walk Away", das hymnische "Do You Want To" (absolutes Highlight des Abends!), die Single "You're The Reason I'm Leaving" oder der Punkrock-Brocken "Evil And A Heathen" sind einfach unfassbar schöne Knaller und stehen "alten" Songs wie "Tell Her Tonight", dem überraschend früh gespielten "Take Me Out" oder dem immer noch wieder gern gehörten "Darts Of Pleasure" einfach in nichts nach.
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10. Julia Hummer & Too Many Boys - Katharina

Mal zelebriert Hummer Indiepop, bei dem die 60s Pate standen, dann lehnt sie sich an zeitlos schöne Folkrock-Ikonen an und weiß, obwohl Großstadtmensch, sogar mit einigen countryesken Momenten zu gefallen. Jana Pallaske kämpft mit ihrer Band Spitting Off Tall Buildings derzeit gegen die Klischees an, in die sie zuvor als Mimin hineingezwängt wurde und versucht deshalb, sich in der Band betont anders zu geben als auf der Leinwand. Hummer dagegen ist auch mit "Downtown Cocoluccia" die Außenseiterin, die sie in ihren Filmen spielt, mit dem Unterschied, dass sie es dieses Mal wirklich selbst ist. Eine im positivsten Sinne unscheinbare Platte, ein großer Wurf!
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Leser-Poll.2005 Ergebnis Teil 1

Leser-Poll.2005 Ergebnis Teil 2

Gaesteliste.de Redaktion Top 25 Alben 2005

Gaesteliste.de Redaktion Top 10 Konzerte 2005

 
 
 
 

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