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BAD COP BAD COP
Bad Cop Bad Cop
Mitten im Sommer, mitten in der Krise ging das Licht an. Bad Cop Bad Cop haben mit "The Ride" ein unglaublich tolles Album gemacht, ein Album, das einfach mal alles hat, was man von einer Fat-Platte erwartet. Pop und Punk und Hits, Hits, Hits, Euphorie, Ernsthaftigkeit und Hits, Hits, Hits, Einflüsse von früher bis heute, Hits, Hits und Hits. Hits wie "Pursuit Of Liberty" und "Simple Girl" und eine Produktion von unter anderem Fat Mike. Sänger von NOFX, in der Öffentlichkeit regelmäßig durchgedreht, gleichzeitig Chef von Fat Wreck und mit Verantwortung für seine Bands. Seine Band wie Bad Cop Bad Cop.

"Mike ist wild!", sagt Jennie Cotterill von Bad Cop Bad Cop. "Wir sind sehr dankbar für seine Zeit, seinen Einsatz und seine Energie bei diesem Projekt, das er wirklich so behandelt hat, als ob es sein eigenes wäre. Er und die D-Composers (Yotam Ben Horin von Useless ID, Johnny Carey von Old Man Markley und Baz Barett von Consumed) haben 150% gegeben. Wir haben eine Million verschiedener Optionen untersucht und die besten ausgewählt, dazu war die Terminplanung zwischen all den Projekten von Mike und unserer Tournee schwierig, so dass wir im Laufe von etwa 14 Monaten, wann immer wir konnten, ins Studio rannten. Das war zwar manchmal eine Herausforderung, aber es gab wirklich jedem die Möglichkeit, die Dinge in Ruhe zu überdenken. Letztendlich glaube ich, dass diese Atempausen einer der Gründe war, die es der Platte ermöglichten, sich zu öffnen und sich so zu entwickeln, wie wir es wollten. Vielleicht weißt du ja, dass Mike an seinen Projekten auf eine sehr romantische und kreative Weise arbeitet. Ohne konkreten Plan und ohne Deadline. Stattdessen ist alles sehr natürlich und experimentell, und schließlich geht er sehr fein ins Detail. Johnny arbeitet dann jede Idee von Mike aus - er kann alles singen und spielen, es ist erstaunlich - und hat auch geholfen, unsere Ideen zu entwickeln, indem er uns sein ganzes Fachwissen, seine Kreativität und eine TONNE Geduld zur Verfügung stellte. Sie sind ein unglaubliches Team und haben ihre eigene Art zu arbeiten."

Unglaublich fanden wir auch "Set Loose" von March, das im März über Uncle M erschien. Ein "übertrieben gutes Album", nannten wir es. "Es ist Punkrock und Hardcore, Rock N Roll, Popmusik und hier und da auch: Alternative Rock. Alte Schule, 90er Jahre. Genau wie genau jetzt, brandheiß und ebenso aktuell. Und dabei vor allem einfach eine runde Sache, ein kompaktes, fesselndes, aufregendes Stück Musik, das man einfach mal haben muss. Punkt!" Mit genau diesen March spielen Bad Cop Bad Cop im Oktober 2021, Stand heute, ein paar Shows in Deutschland. Sollen Shows spielen. Jennie Cotterill: "Wir kennen March und freuen uns schon seit einigen Jahren darauf, etwas mit ihnen zu unternehmen! Wir haben Fleur auf einem Festival in den Niederlanden kennen gelernt und sind seitdem befreundet. Manchmal freundet man sich mit einer tollen Band an und muss Jahre warten, bevor man tatsächlich zusammenspielen kann."


1. Was ist deine Definition von "guter Musik"?

Eigentlich mag ich echte Instrumente und Melodien, aber Vielfalt ist die Würze des Lebens und die Dinge ändern sich... Was ich aber wirklich nicht unterstützen kann, sind destruktive Botschaften oder Absichten.

2. Was war der wichtigste Einfluss bei den Aufnahmen zur neuen Veröffentlichung?

Wir sind drei Songwriter und eine Handvoll Produzenten, das heißt, es gibt etwa neun verschiedene Möglichkeiten, dies zu beantworten. Zu meinen eigenen Einflüssen gehörten Tara Brachs "Radikale Empathie", Bell Hooks (US-amerikanische Literaturwissenschaftlerin, d. Verf.), ein paar Jahre Therapie und ein existentielles Erwachen.

3. Warum sollte jeder eure neue Veröffentlichung kaufen?

Wir haben wirklich VIEL Arbeit und Gedanken in dieses Album gesteckt! Alle Lieder haben eine Bedeutung, wir meinen jedes Wort ernst und jede Entscheidung wurde mit der Absicht getroffen, das beste Album zu machen, das wir machen können.

Und wenn du möchtest, dass die Bands, die du magst, überleben und wieder Shows spielen, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um die Songs zu streamen und Musik und Merch zu kaufen.

4. Was hast du dir von deiner ersten Gage als Musiker gekauft?

Wahrscheinlich Lebensmittel, haha! Es war aber weder riesiger Scheck, noch habe ich mit 100-Dollar-Scheinen in der Hand gewedelt wie in dieser Szene im Musikladen in "Wayne's World".

5. Gab es einen bestimmten Auslöser dafür, dass du Musiker werden wolltest?

Es war nicht einmal eine konkrete Entscheidung! Ehrlich gesagt bin ich hier gelandet, weil ich zu all den kleinen Gelegenheiten, die sich mir boten, JA gesagt habe. JA zu Fragen wie "Sollten wir noch mal üben?", "Sollen wir versuchen, auf Tournee zu gehen?", "Sollen wir ins Studio gehen?", "Sollten wir uns diese Produktionsnotizen anhören?", "Sollten wir noch mehr Zeit und Geld dafür investieren?", "Sollten wir diese Intervention durchführen?", "Sollen wir einen Lieferwagen besorgen?", "Sollte ich mehr von mir selbst an diese Band oder an _____ geben?".

Jede Wahl und jede Antwort führt irgendwo hin. Es stellt sich heraus, dass meine mich hierhin geführt haben.

6. Hast du immer noch Träume - oder lebst du den Traum bereits?

Haha!! Wollt ihr damit fragen, ob meine Träume von der Pandemie zerstört worden wären, ob es noch etwas anderes gibt, was ich mit meinem Leben anfangen möchte?

Also ich lebe nahe an meinem Traum... es wäre traumhafter, wenn wir sicher touren und Live-Shows spielen und Geld zum Leben verdienen könnten, aber ich lebe und bin wirklich glücklich mit dieser Platte, die wir gerade gemacht haben. Außerdem inspiriert mich der zunehmende Aktivismus gegen den Rassismus in den USA - und DAS ist in gewisser Weise ein Traum.

7. Was war deine größte Niederlage?

Ich bin mir nicht sicher, ob ich jemals darüber nachgedacht habe. "Niederlage" impliziert eine Endgültigkeit, an die ich nicht glaube. Man kann es immer noch einmal versuchen oder Wiedergutmachung leisten oder einen anderen Weg finden.

8. Was macht dich derzeit als Musiker am glücklichsten?

Unser neues Album, auf das wir wirklich stolz sind! Und in Zeiten der Pandemie mit meinen drei Bandkolleginnen neue Wege gehen, die die drei lustigsten Menschen sind, die ich kenne.

9. Welches ist das schlechteste Lied, das je geschrieben wurde?

Dieser Robin Thicke-Song "Blurred Lines" ist einer der schlechtesten Songs, die je geschrieben wurden. Ich bin nicht sicher, ob er sich jemals dafür entschuldigt hat, aber heilige Scheiße, was für eine schreckliche Botschaft.

10. Wer - tot oder lebendig - sollte auf deiner Gästeliste stehen?

Bell Hooks! David Byrne, Carl Sagan, Lizzo, Dolly Parton, Sabrina Ellis, Vali Myers, Cabot Yerxa... das sind alles Menschen, die mich und meine Kunst und Musik inspiriert haben oder von denen ich glaube, dass sie starke positive Einflüsse und Visionäre sind.

Weitere Infos:
www.facebook.com/badcopbadcopband
www.badcopbadcopband.com
www.instagram.com/badcopbadcop
twitter.com/bcbcmusic
Text: -Gaesteliste.de-
Foto: -Jason Cook-
Bad Cop Bad Cop
Aktueller Tonträger:
The Ride
(Fat Wreck Chords/edel)



 
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