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DOPHA
Dopha
An ihrem Künstlernamen Dopha ist eine Freundin aus der Grundschule schuld, die der jungen Dänin Sofie Daugaard Andersen diesen nämlich bereits in der Kindheit als Spitznamen verpasste. Als Dopha im letzten Jahr ihre Debüt-LP "The Game" veröffentlichte, war sie sozusagen schon eine musikalische Veteranin, denn bereits in frühester Jugend hatte sie mit Klavierstunden begonnen, nachdem ihre Eltern ihr eine Karaoke-Maschine geschenkt hatten - wohl auch, weil es in dem kleinen Dorf Romalt - wo sie aufwuchs - nichts anderes zu tun gab. Außer vielleicht nackig durch den Regen zu laufen, was sie dann tatsächlich auch in dem Song "Monsoon" auf ihrem Album noch mal thematisiert. Heutzutage spielt Dopha statt Klavier eine E-Gitarre und lebt in Kopenhagen - auch weil es eine gewisse Öffentlichkeit braucht, um sich als Musikerin zu etablieren.

Die Songs von "The Game" legen es nahe - aber dennoch sei die Frage erlaubt, ob sich Dopha heutzutage als Pop-Künstlerin betrachtet - oder eher als Singer-Songwriterin? "Ich betrachte mich sogar zuallererst als Singer/Songwriterin", erklärt Dopha, "denn ich habe immer schon und sehr früh meine eigenen Songs geschrieben und mir Geschichten ausgedacht. Erst als ich nach Kopenhagen gezogen bin, habe ich angefangen, auch mit anderen Musikern, Produzenten - auch aus Schweden und anderen Songwritern zu arbeiten. Aber hauptsächlich schreibe ich alleine." Wie so viele andere auch, erschien Dophas LP ganz kurz vor der Pandemie, so dass sie nie die Gelegenheit hatte, das Material im Chaos der ersten Corona-Welle auf ordentlichen Live-Touren zu präsentieren - weswegen das diesjährige Reeperbahn Festival eine gute Gelegenheit darstellte, sich einem internationalen Publikum außerhalb von Dänemark vorzustellen. Was denn für alle Anwesenden mit einer größeren Überraschung einher ging, denn obwohl auf "The Game" durchaus konkrete Gitarrensounds zu vernehmen sind, war es doch eher erstaunlich, dass sich Dopha auf der Bühne mit ihrer Band nicht als Pop-Queen präsentierte (was aufgrund der musikalischen Vielfalt von "The Game" durchaus nahe gelegen hätte), sondern eher als mehr oder minder kompromisslose Rock-Bitch. Zur Zeit arbeitet Dopha gerade an ihrem zweiten Album - was dann gewiss auch eine Portion rockiger ausfallen dürfte. "Das ist ja das Tolle, dass du dich als Künstlerin ständig weiterentwickeln und neue Sounds ausprobieren kannst", meint Dopha, "es wird auf jeden Fall mehr 'Dophaisch' sein. Als Songwriterin kannst du dir ja auch Sachen ausdenken oder größer oder wilder als die Realität machen. Wenn ich Musik höre, dann mag ich es, wenn man sich einerseits mit dem Star auf der Bühne identifizieren kann - aber andererseits die Sache ein wenig größer als das Leben ist." Da das mit dem neuen Album aber noch eine Weile dauern wird, erklärte sie sich bereit, erst ein Mal die zehn Fragen von Gaesteliste.de zu beantworten.

1. Was ist deine Definition von "guter Musik"?

Gute Musik muss dich etwas fühlen lassen. Das ist die beste Art es auszudrücken, denn mit Gefühlen kannst du dich identifizieren.

2. Was war der wichtigste Einfluss bei den Aufnahmen zur neuen Veröffentlichung?

Gute Frage. Ich würde sagen, aus meinem kleinen Ort nach Kopenhagen zu ziehen, und dort meine Karriere in Angriff zu nehmen. Und musikalisch gibt es sehr viele Inspirationen. Generell würde ich sagen, die Singer-Songwriter, die ich mir anhörte, als ich aufwuchs. Beispielsweise Taylor Swift und Lana Del Rey.

3. Warum sollte jeder deine neue Veröffentlichung kaufen?

Weil es wirklich gut ist.

4. Was hast du dir von deiner ersten Gage als Musiker gekauft?

Instrumente. Früher habe ich ja Klavier gespielt - aber auf der Highschool habe ich beschlossen, elektrische Gitarre zu spielen.

5. Gab es einen bestimmten Auslöser dafür, dass du Musiker werden wolltest?

Nein - nicht wirklich. Ich habe immer schon irgendwie Musik gemacht - zum Beispiel mit dieser Karaoke-Maschine, als ich acht Jahre alt war. So hat das begonnen. Als ich dann älter wurde, habe ich mir gesagt: Das macht wirklich Spaß - ich will mal sehen, wie weit ich damit kommen kann.

6. Hast du immer noch Träume - oder lebst du den Traum bereits?

Ich habe eine Menge Träume - aber ich lebe meinen Traum auch bereits.

7. Was war deine größte Niederlage?

Niederlage? Das ist eine gute Frage. Logistik und Bühnenangst würde ich sagen.

8. Was macht dich derzeit als Musiker am glücklichsten?

Musik zu schreiben und zu erleben, dass meine Musik anderen offensichtlich etwas bedeutet. Ich erlebe jetzt, dass mehr und mehr Menschen zu meinen Shows kommen und das ist dann eine große Inspiration für mich.

9. Welches ist das schlechteste Lied, das je geschrieben wurde?

Gute Frage. Ich habe diese Fähigkeit, dass ich immer irgendetwas finden kann, was ich an einem Song mag. Das ist demzufolge die wirklich schwierigste Frage, die mir jemals gestellt wurde. Ich kann also tatsächlich keinen bestimmten Song nennen, sondern nur generell sagen, dass ich es nicht inspirierend finde, wenn ein Song keine gute Melodie hat.

10. Wer - tot oder lebendig - sollte auf deiner Gästeliste stehen?

Ich wünschte mir schon, dass Taylor Swift mal zu einer meiner Shows käme und dann die Macher des Spiels "The Sims". Ich habe nämlich den Traum, dass meine Musik in dem Spiel "The Sims" eingebaut werden und dann auf "simmisch" übersetzt werden könnte. Das wäre so lustig. Ich wäre sowieso mal daran interessiert, mal Musik für Fernsehshows oder sowas zu machen. Das könnte richtig Spaß machen.

Weitere Infos:
www.instagram.com/sofiedopha
www.facebook.com/sofiedophamusic
www.youtube.com/watch?v=6iEpKtstkw4
www.youtube.com/watch?v=ksyHyKuYnPE
www.youtube.com/watch?v=JnaDw6whhNY
Text: -Gaesteliste.de-
Foto: -Pressefreigabe-
Dopha
Aktueller Tonträger:
The Game
(The Bank Music/Believe)


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