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BLOODLIGHTS
Bloodlights
Lang lebe der Rock N Roll. Wahrscheinlich wird er das immer tun, ganz egal, ob es eine Band wie die Bloodlights gibt oder nicht. Doch mit ihnen hat er es leichter - und haben wir es schöner. Während die einstigen Riesen der skandinavischen Szene nicht mehr sind, nicht mehr können oder nicht mehr wollen, machen Captain Poon und seine Jungs munter weiter und veröffentlichen mit "Simple Pleasures" ihr neuestes Werk. Ein Teil des Album wurde in Deutschland aufgenommen. "Wir hatten einen wirklich anstrengenden Tourplan", erzählt der Captain im GL.de-Interview. "Daher habe wir jede Zeit genutzt, um an dem Album zu arbeiten. Wir kennen ein paar großartige Leute in der Gegend um Koblenz, die uns fragten, ob wir es nicht mal in ihrem Studio versuchen wollen, nachdem wir bei Rock am Ring gespielt haben. Das hat das so gut geklappt, dass wir einige Sessions dort aufgenommen haben." Gut gemacht Jungs, das Album ist klasse. Mal wieder. Alleine der Opener "Blasted" ist den Kauf wert. Hymne! Zehn Fragen an Captain Poon. Der lieber über Siege als Niederlagen spricht...

1. Was ist deine Definition von "guter Musik"?

Das ist so schwer zu beantworten und es ist natürlich subjektiv, wenn ich sage: So lange es rockt, ist es gute Musik! Die objektivere Antwort wäre: So lange es wegen der Liebe zur Musik und nicht für Geld und Ruhm gemacht wurde, ist es gute Musik. Aber verdammt, die objektive Version ist scheiße!

2. Was war der wichtigste Einfluss bei den Aufnahmen zur neuen Veröffentlichung?

Meine musikalischen Inspirationen sind immer die Bands, die ich wirklich liebe. Ich steh total auf den 70er Rock und 80er Metal - also die guten Sachen, nicht diese Hair Metal-Bands. Um ein paar Bands zu nennen: Thin Lizzy, Motorhead, Sex Pistols, AC/DC und Judas Priest fassen das ganz gut zusammen. Wenn ich allerdings die Texte schreibe, inspirieren mich unterschiedlichste Dinge. Ich versuche, mich von den typischen Themen - große Titten und schnelle Autos - fern zu halten und über Sachen zu schreiben, die um mich herum oder in meinem Kopf passieren. Manchmal ist der Ursprung ein für mich eigentlich sehr ernstes Thema, aber ich verdrehe ein bisschen die Stimmungen und plötzlich wird daraus etwas eher Komisches. Denn ich finde, Rock N Roll-Texte sollten nicht zu ernst sein, dürfen aber schon einen gewissen Hintergrund haben.

3. Warum sollte jeder eure neue Veröffentlichung kaufen?

Ha ha! Eigentlich ist es ganz einfach: Wenn du Rock N Roll mit netten Hooks, catchy Melodien, guten Riffs und einem starken Sound magst, wird das Album genau zu dir passen! Es fasst alles zusammen, worum es im Rock N Roll geht. Nämlich, richtig geraten, um "Simple Pleassures", Baby.

4. Was hast du dir von deiner ersten Gage als Musiker gekauft?

Mein erstes Auto, einen BMW 2000 Touring aus dem Jahr 1972. Ich liebe deutsche Autos aus der Zeit. Ihr Deutschen wisst schon ein, zwei Dinge über Autos, das muss man euch lassen...

5. Gab es einen bestimmten Auslöser dafür, dass du Musiker werden wolltest?

Seit ich zwölf Jahre alt bin und durch den damaligen Musikunterricht in der Schule spiele ich Gitarre. Wir haben damals eine Band gegründet und "Running Free" von Iron Maiden und einen schrecklichen Blues für die anderen Schüler und die Eltern gespielt. In der High School wurde das Ganze dann immer etwas ernster und nachdem ich meine erste AC/DC-Show gesehen hatte, war es um mich geschehen.

6. Hast du immer noch Träume - oder lebst du den Traum bereits?

Ich schätze, ich habe wie jeder andere auch meine Träume, aber sie halten sich in Grenzen, finde ich. Aktuell möchte ich mit Bloodlights und dem aktuellen Album einen großen Schritt in die Richtung machen.

7. Was war deine größte Niederlage?

Mein größter Sieg ist, dass ich all das tun kann, was ich möchte. Weißt du, ich erinnere mich noch an früher: "Klar, du spielst in einer Rockband? Werde erwachsen und suche dir einen Job!" Aber ich war kein fauler Sack, der herum gesessen und auf das Wunder gewartet hat, ich habe hart dafür gearbeitet!

8. Was macht dich derzeit als Musiker am glücklichsten?

Meine glücklichsten Momente habe ich auf der Bühne und nirgendwo sonst.

9. Welches ist das schlechteste Lied, das je geschrieben wurde?

Nun, das wären "Nothing Compares To You" von Sinead O'Connor und "Zombie" von den Cranberries. Immer wenn ich diese Lieder höre, werde ich aggressiv, da kann ich nichts für.

10. Wer - tot oder lebendig - sollte auf eurer Gästeliste stehen?

Adolf Hitler. Wir würden ihn Backstage einschließen und könnten uns vor jeder Show aufwärmen, in dem wir ihn königlich vermöbeln. Nach der Show laden wir dann Kim Kardashian und Jessica Alba ein, um mit uns abzuhängen.

Weitere Infos:
www.bloodlights.com
www.myspace.com/bloodlights
Text: -Gaesteliste.de-
Foto: -Pressefreigabe-
Bloodlights
Aktueller Tonträger:
Simple Pleasures
(Silversonic/H'art)



 
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