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Dangers Of The Sea - Dangers Of The Sea

Dangers Of The Sea - Dangers Of The Sea
DevilDuck/Indigo
Format: CD

Dass das dänische Projekt Dangers Of The Sea von dem singenden Drummer Adreas Bay Estrup losgetreten wurde, vergisst man angesichts dieses beeindruckenden Debüt-Albums am besten gleich wieder. Denn erstens sitzt der studierte Jazzer Estrup heutzutage nicht mehr hinter dem Drumkit und zweitens erfüllt sich auch musikalisch keines der Klischees, die sich bei einer solchen Kombination fast zwangsläufig visualisieren. Unterstützt von Kollegen aus anderen, bereits etablierten Projekten (wie z.B. Sabyia oder Efterklang) präsentiert sich Estrup hier nämlich als klassischer, melancholischer Songwriter, der (nicht zuletzt aufgrund des Sprunges ins Rampenlicht) eine gewisse Verletztlichkeit ausstrahlt und sich (dank seiner wandlungsfähigen Musikanten) den Luxus erlauben kann, sich nicht auf ein bestimmtes Genre festlegen zu müssen - was ihm als Dänen ja ohne schwierig gefallen wäre.

So gibt es hier zwar die von der nordischen Folkpop-Szene geschätzten Americana-Anwandlungen - aber auch eine Prise britischer Beat-Ästhetik, Westcoast-Anwandlungen oder gar Swing-Elemente. Ansonsten wird das Ganze insbesondere von sanftmütigen Gesangsharmonien beflügelt. Der sehr empathische Labelchef führt in seiner Infoschrift zum Album die kanadische Band Midlake als Referenz an - und liegt dabei insofern richtig, als dass DOTS die angesprochenen Versatzstücke ebenso ungezwungen und unterschwellig zu etwas letztlich Eigenem kombinieren, wie die Kandier das auch tun.



-Ullrich Maurer-



 
 
 

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