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Caleb Landry Jones - Gadzooks Vol. 1

Caleb Landry Jones - Gadzooks Vol. 1
Sacred Bones/Cargo
Format: LP

Als Schauspieler ist der gebürtige Texaner Caleb Landry Jones bereits seit seinem Debüt 2007 in "No Country For Old Men" in seinen Rollen spezialisiert auf leicht durchgeknallte Typen aus der zweiten Reihe. Über den Kultregisseur Jim Jarmush, für den er zuletzt 2019 in der Zombie-Komödie "The Dead Don't Die" vor der Kamera stand, kam er als Musiker zu einem Plattendeal bei dem renommierten Indie Label Sacred Bones. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, agiert Landry in dieser Funktion dann allerdings sogar richtig durchgeknallt.

Das offensichtlich auf mehrere Teile angelegte "Gadzooks" folgt dabei seinem Debüt "The Mother Stone" auf dem Fuße und sattelt noch mal ordentlich eins drauf. Aufgrund einer Verquickung unglücklicher Umstände klingt Jones ein wenig wie ein desorientierter John Lennon, der den Ausgang aus dem Studio nicht mehr findet und das in einer Sammlung zwischen Glamrock und operettenhafter Vaudeville-Ästhetik pendelnder, erstaunlich opulent inszenierter Psychedelia-Songs mit besonders vertrackten Versmaßen und Rhythmuswechseln zum Ausdruck bringt. Das mag damit zusammenhängen, dass Landry von einer unseligen kreativen Unrast getrieben wird, die es ihm einfach nicht ermöglicht, ein ein mal begonnenes Stück Kunst geradlinig zu Ende zu führen - macht es dem Zuhörer aber nicht leicht, Landrys surreale Gedankengänge nachzuvollziehen und Zugang zu dem komplexen und unberechenbaren musikalischen Panoptikum zu finden.


-Ullrich Maurer-



 
 
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